Gülleverarbeitungspflicht

Die in den Niederlanden geltende Gülleverarbeitungspflicht gilt ausschließlich für Betriebe, auf denen mehr Gülle produziert wird als ausgebracht werden darf. Wer nach dieser Berechnung einen Überschuss hat, muss einen bestimmten Gülleanteil aufbereiten lassen. Wie groß dieser Anteil ist, hängt von der Region ab, in der sich der Betrieb befindet.

Für die Erfüllung dieser Verarbeitungspflicht gibt es drei Möglichkeiten:

Dreiparteienvertrag (DPV)
Ein DPV ist ein Vertrag zwischen einem Landwirt, einem Gülleverarbeiter und einem Gülleverwerter. Dabei darf der Verwerter kein Landwirt sein. Der Verwerter verbrennt, vergast oder exportiert die erforderliche Menge an Phosphat.  < HIER KLICKEN>

Ersatz Verwertungsvertrag (EVW)
Bei einem solchen Vertrag wird die eigene Verarbeitungspflicht auf einen anderen Landwirt übertragen. Der Düngerüberschuss braucht nicht zu diesem Landwirt transportiert zu werden. Allerdings müssen dabei die Ausbringungsregeln berücksichtigt werden und der Mist muss eventuell abtransportiert werden. < HIER KLICKEN >

Code 61
Landwirte, die Dünger direkt an einen Verarbeitungsbetrieb abtransportieren oder direkt exportieren lassen, können den  Vervoersbewijs Dierlijke Meststoffen (VDM, Transportschein Tierischer Dung) als Verarbeitungsvertrag  gelten lassen. In diesem Fall wird auf dem VDM der Code 61 ausgefüllt. < HIER KLICKEN >

Mestverwerking Fryslân BV ist mit allen drei Möglichkeiten der Gülleverarbeitung vertraut und bietet landwirtschaftlichen Betrieben an, das für sie zu erledigen.